Therapie für Männer

Männer sind Kinder die nicht mehr weinen sollen.

"Ernst Probst"

An alle Männer, die das hier lesen und sich nun als Erstes denken: „Das ist doch eine Frau, was versteht die von meinem Gefühlsleben"... Vollkommen richtig, ich bin kein Mann und möchte mir auch nicht anmaßen, die Probleme eines Mannes vollständig nachvollziehen zu können, aber das muss ich auch nicht.

Hier geht es um das Handling der unterschiedlichen Therapieformen. Die Psychologie begleitet mich nun schon seit der 9. Klasse, und da meine Freundschaften, Hobbys oder Berufswahl zum Großteil „männlich" orientiert sind, habe ich in den letzten Jahrzehnten sehr viel miterlebt und gelernt. Mir ist früh aufgefallen, dass die heutige Art und Weise zu therapieren an sich auf Frauen ausgerichtet ist und Männer etwas hinten runterfallen. Aktuell fangen hier und da einige Psychologen an, dieses Thema aufzugreifen und ihre eigenen Thesen hierzu zu erforschen. Aber ich denke, dass diesem Thema deutlich mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte.

Meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass Männer deutlich länger brauchen, um sich zu überwinden und zu öffnen. Was sie oft zurückhält, ist schlicht und ergreifend Scham. Natürlich spielt unsere Gesellschaft hier eine entscheidende Rolle. Jungen werden Glaubenssätze eingeimpft wie:

„Männer weinen nicht"
„Gefühle zeigen ist was für Weicheier"

Daraus folgen verständlicherweise dysfunktionale Gedanken wie:

„Ich muss alles allein regeln, und um Hilfe zu bitten, ist peinlich"
„Ich muss immer stark sein"

Der Druck, Karriere zu machen, sportlich zu sein, die Trennung zu verarbeiten, seine Haare zu verlieren, traditionell die Familie zu ernähren oder doch sich zu trauen, ein moderner Hausmann und Vater zu sein, während die Frau das Geld verdient und die Kumpels lachen... Männer der heutigen Zeit müssen sich auch neu erfinden und in der sich ändernden Welt zurechtfinden!

Unsere Gesellschaft hat bis heute immer noch kein hundertprozentiges Verständnis für psychische Probleme und Leiden. Und das fällt gerade Männern auf die Füße, die sich so lange quälen, bis es kein Zurück mehr gibt. Das sieht man am deutlichsten an den Suizidzahlen. Hier stehen Männer an der Spitze.

Die Verhaltenstherapie hat mit ihren Varianten zur Aufdeckung und Auflösung dysfunktionaler Gedanken neutrale Unisex-Verfahren. Bei allem weiteren helfe ich gerne, die richtige Variante für dich zu finden. Bevor ich hier lange über mein Vorgehen schreibe, probier es doch einfach aus. Bei mir wird niemand be- oder verurteilt! Gemeinsam werden wir eine Lösung finden, ob es Akzeptanztraining ist oder, wenn es dir hilft, auf den Schrottplatz zu gehen und auf alte Autos einzudreschen – dann los geht's...

Gönne es dir, Hilfe zur Selbsthilfe zu holen, und lerne, bevor du ertrinkst, wie man schwimmt!


Veränderung braucht keinen Masterplan, sondern nur den Mut anzufangen.

Ich freue mich darauf Sie in diesem Prozess zu begleiten. Vereinbaren Sie jetzt online ein kostenloses Erstgespräch. 

Wenn Sie bereit sind den ersten Schritt zu gehen, bin ich da.

Information icon

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.