Zwang

Die Freiheit spürt nicht, wer nie unter Zwang gelebt hat.

"Fernando Pessoa"

Wer kennt das nicht... du hast gerade das Haus verlassen und dir schießt die Frage durch den Kopf: "Habe ich die Tür jetzt abgeschlossen?"  oder "die Fernbedienung muss an einem bestimmten Platz liegen"... jeder Mensch hat gewisse Ticks, Macken, Routinen. Aber wann ist es ein Tick und wann ein Zwang?

Zwänge entstehen meist im frühen Kindes- und Jugendalter und werden oft erst sehr spät diagnostiziert und behandelt. Meist schämen sich die Betroffenen zu sehr, um sich Hilfe zu holen. 

Ein Zwang äußert sich darin, dass Gedanken oder Handlungen sich aufdrängen. Man hat stereotype Gedanken oder Impulse, etwas zu tun, was man gar nicht tun will. Um diese Gedanken zu neutralisieren, werden oft Rituale durchgeführt, wie z.B. Kontroll- oder Waschzwänge. Diese werden bei der Ausführung alles andere als angenehm empfunden. Zwangshandlungen sind Stereotypien die ständig wiederholt werden. 

Zwangserkrankungen können sich auch in anderen Bereichen zeigen. 

Subtypisierungen können sein:

  • Ständige Sorge um das eigene Aussehen (z.B. dysmorphe Störung, Anorexia, Hypochondrie)
  • Neurologische Störungen (z.B. Ticks, Tourette)
  • Impulskontrollstörungen (z.B. Kleptomanie, Spielsucht)
  • Depressionen und Angst

Betroffene erkennen zwar diese Gedanken als ihre eigenen an, aber sie empfinden sie als ich-dyston. Das heißt als nicht zu ihnen gehörend. Auch werden diese als unsinnig oder gar abstoßend empfunden. Sie kämpfen verzweifelt dagegen an, aber wenn diese Gedanken unterdrückt werden, kann eine massive Angst entstehen. Unter Zwang/Zwängen zu leiden kann für Betroffene sehr quälend sein und im schlimmsten Fall ihr ganzes Leben bestimmen. 

ABER es liegt in der Macht jedes Einzelnen gegen diese Zwänge anzukämpfen. Die Verhaltenstherapie hat hierzu sehr wirksame Methoden. Gemeinsam können wir daran arbeiten diese Methoden zu erlernen und die Zwänge zu kontrollieren damit wieder Leichtigkeit in den Alltag einziehen kann.


Veränderung braucht keinen Masterplan, sondern nur den Mut anzufangen.

Ich freue mich darauf Sie in diesem Prozess zu begleiten. Vereinbaren Sie jetzt online ein kostenloses Erstgespräch. 

Wenn Sie bereit sind den ersten Schritt zu gehen, bin ich da.

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