Burnout Prävention

Keine Arbeit strengt so an wie die Arbeit.

"Manfred Hinrich"

"Erst die Arbeit, dann das Vergnügen". Das ist eine Redewendung, die wir vor allem in den deutschen Breitengraden nur zu gut kennen. Die meisten Menschen wünschen sich eine Arbeit, die ihnen Vergnügen bereitet, aber was wenn der Traumjob zum Albtraum wird?

Der Begriff Burnout ist in der heutigen Zeit omnipräsent und wird leider oft belächelt, aber man sollte diese Gesundheitsstörung auf keinen Fall als Modediagnose degradieren. Im unbehandelten, schlimmsten Fall kann es bis zu schweren Depressionen und Suizid kommen. Trotzdem hat es Burnout nicht in das neue Klassifikationssystem ICD-11 als eigene Diagnose geschafft.

In den 1970er Jahren wurden fast ausschließlich Pflegekräfte, Ärzte und Sozialberufe mit dieser "Diagnose" in Verbindung gebracht. Später kamen dann noch Führungskräfte, Pädagogen, Polizei und Rettungskräfte dazu. In den letzten Jahrzehnten ist aber klar geworden, dass es sich nicht auf bestimmte Berufs- und Personengruppen eingrenzen lässt. Genetik, Charakter, Persönlichkeit und Lebensumstände wie z.B. Finanzen werden nun auch in die Symptomatik und Entstehung mit einbezogen. Denn die Forscher haben erkannt, dass eine Pflegekraft, die zwar in der Arbeit völlig untergeht, mit einem glücklichen Privatleben nicht unbedingt an Burnout erkrankt.Die Studien gehen weiter und bisher ist die offizielle Leitsymptomatik:

"Burnout ist ein Zustand ausgesprochener emotionaler Erschöpfung mit reduzierter Leistungsfähigkeit"

  • emotionale Erschöpfung
  • Gefühl der Ineffektivität
  • Depersonalisation
  • hohe Anforderungen im Arbeitsleben
  • körperliche Stresssymptome
  • darf sich nicht in kurzen Erholungsphasen zurückbilden

Fühlst du dich z.B. andauernd erschöpft, gestresst und ausgebrannt? Und dann spürst du immer wieder unspezifische Symptome wie unerklärliche Schmerzen, Herzrasen, Schlafstörungen, Tinnitus, Depression, Alkohol, sozialen Rückzug, Drogen oder Probleme mit Konzentration und Gedächtnis? Vielleicht hast du das Gefühl, nur noch zu funktionieren, während deine Energie immer mehr nachlässt. All diese Faktoren können auf ein Burnout-Syndrom hinweisen.

Wie entsteht ein Burnout?

Die Arbeit spielt eine zentrale Rolle in unserem Leben und nimmt einen Großteil unserer Zeit in Anspruch. Während manche Menschen mit viel Spaß und Engagement dabei sind berufliche Ziele zu erreichen, bedeutet die Arbeit für andere Menschen Belastung und Stress. Nicht jeder kann einfach abschalten, wenn er nach Hause kommt, obwohl er es gerne würde. Arbeit und Freizeit fließen also ineinander und lassen sich nicht komplett voneinander trennen. 

Auch bei der Ausübung des Berufs verhalten sich Menschen sehr unterschiedlich. Die Einstellung und Motivation zur Leistung scheinen, neben den sehr unterschiedlichen Anforderungssituationen, einen beachtlichen Unterschied zu machen. Eine hohe Arbeitslast und Leistungsniveau heißen nicht gleich, dass jemand an einem Burnout erkranken muss. Dazu hat jeder von uns eine unterschiedliche Belastbarkeit, auch in Hinblick auf seine aktuelle Lebenssituation. 

  • Perfektionismus und zu hohe Erwartungen an sich selbst
  • dysfunktionale Gedanken wie "nur wenn ich Leistung bringe, bin ich etwas wert"
  • nicht Nein sagen können
  • Lebensgeschichte
  • innere Überzeugungen
  • Selbstwert & Selbstliebe

Die Umgebungsbedingungen der Firma sind hier das ausschlaggebende Kriterium.

  • Mangelnde Kontrolle der Arbeitsabläufe, fehlende Unterstützung,
  • Überstunden ohne Ausgleich & Arbeiten am Wochenende
  • Belästigung, Diskriminierung, Mobbing, 
  • Arbeitsplatzunsicherheit, 
  • fehlende Führungskompetenz, 
  • immer höhere Arbeitsdichte, Schichtarbeit
  • ständige Erreichbarkeit, 
  • Beschleunigung von Prozessen... etc. ...

 

Die DGPPN stuft Burnout als einen Risikozustand in Folge einer langfristigen Arbeitsüberforderung ein, der langfristig zu psychischen und physischen Krankheiten führen kann. Es gibt diverse Tests, mit denen der Grad des Burnouts einzuschätzen ist. Damit gehört Burnout zur Risikogruppe deren Prävention nach §4 Abs. 1 des Arbeitsschutzgesetzes bezuschusst wird. Am besten behandelt man es eben durch Prävention und lässt es gar nicht erst zu schwereren Leiden und Folgen kommen.

Damit es erst gar nicht so weit kommt, bedienen wir uns in der Prävention verschiedenster Verfahren. Hierzu ein paar Beispiele:

  • negative Glaubenssätze überwinden (mit KVT)
  • Grenzen erkennen und neu definieren
  • berufliche Kompetenz stärken
  • Loslassen und neu orientieren
  • Freizeit neu gestalten
  • Kunst & Kreativität
  • Sport
  • Achtsamkeit
  • Ernährung
  • soz. Umfeld
  • und die Mediennutzung

Gemeinsam sorgen wir dafür, dass Sie wieder durchatmen können und langfristig auch wieder Energie für die für Sie wichtigen Dinge im Leben haben.


Veränderung braucht keinen Masterplan, sondern nur den Mut anzufangen.

Ich freue mich darauf Sie in diesem Prozess zu begleiten. Vereinbaren Sie jetzt online ein kostenloses Erstgespräch. 

Wenn Sie bereit sind den ersten Schritt zu gehen, bin ich da.

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